Titel: Die Sache mit dem Glück
Autor: Matthew Quick
Übersetzt von: Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Sprecher: Boris Aljinovic
Verlag: Random House Audio
CDs: 6
Hörzeit: 7h 47min
Worum geht's?
Bartholomew Newt ist 39, hat noch nie gearbeitet und lebt noch bei seiner Mutter, als diese in Folge einer Erkrankung stirbt. Nun steht er ganz alleine da und muss sich überlegen, was er mit seinem Leben anfangen will. Als er in der Unterhosenschublade seiner Mutter einen Brief von Richard Gere, in dem er zum Boykott der Olympischen Spiele aufruft, findet, wird ihm klar, dass der Schauspieler seiner Mutter viel bedeutet haben muss, was für ihn auch damit zusammenhängt, dass sie Bartholomew in der letzten Zeit nur noch "Richard" genannt hat. Er sieht eine Verbindung zu ihm und beginnt, ihm Briefe zu schreiben...
Meine Meinung
Wie man es von Matthew Quick gewöhnt ist, hat man es in diesem Buch auch wieder mit einem ungewöhnlichen Hauptcharakter, einem Looser-Typen zu tun. Bartholomew hat in seinem ganzen Leben noch nichts wirkliches geleistet, außer, dass er seine schwer kranke Mutter in den letzten Jahren bis zu ihrem Tod gepflegt hat. Zusammen mit ihr lebte er in seiner eigenen kleinen, abgeschirmten Welt, unternahm kaum etwas und hatte auch keine Kontakte zu anderen. Trotz allem war er sehr zufrieden mit seinem Leben. Dies verändert sich jedoch, als seine Mutter, sein einziger Lebensinhalt, stirbt.